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Die Mitglieder des Vereins Freundeskreis Waldkrankenhaus Köppern e.V. unterstützen ehrenamtlich Patienten im Waldkrankenhaus durch Ausrichtung von Aktivitäten für und mit den Patienten. Mit diesen Mitteln tragen wir zum Abbau von Vorurteilen gegenüber psychisch Kranken und suchtmittelabhängigen Menschen bei und fördern deren Integration in die Gesellschaft. Hier möchten wir mit Anderen in Kontakt treten!

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Die Professor-Emil-Sioli-Ehrenmedaille wurde vom Verein Freundeskreis Waldkrankenhaus Köppern e.V. gestiftet und das erste Mal in 2012 verliehen.

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Köppern. Der Freundeskreis Waldkrankenhaus Köppern hat mit seinen Projekten im Jahr 2015 mehr als 3.700 Menschen mit psychischen Erkrankungen erreicht. Besonders beliebt sind das Internet-Café, die Tierbesuche in den Stationen und die Kochgruppe „cook & chill“, wie bei der Generalversammlung des Fördervereins zu erfahren war.

Die erfolgreiche Jahresbilanz wertete der Vereinsvorsitzende Damian Bednorz als Beleg dafür, dass außerstationäre Aktivitäten für eine zeitgemäße Psychiatrie unverzichtbar seien. „Die enorme Zahl von Patienten, die wir mit unseren Aktivitäten erreicht haben, zeigt deutlich: Es gibt einen großen Bedarf nach Angeboten, die über das therapeutische Spektrum hinausgehen“, sagte der ausgebildete Krankenpfleger.

Der Freundeskreis, der 2009 gegründet wurde und derzeit etwa 75 Mitglieder zählt, hat gegenwärtig fünf Projekte in seinem Portfolio, erläuterte Bednorz. „Bei den Patienten am beliebtesten ist das Internet-Café ´OpenOffice`, das als einzigartig gilt in den hessischen psychiatrischen Kliniken“, betonte er. Das Café, das mit seinen fünf Arbeitsplätzen in einer ehemaligen Station des Waldkrankenhauses untergebracht ist, war 2015 den Angaben zufolge an insgesamt 206 Tagen geöffnet und verzeichnete mehr als 2.800 Besucher.

Erfolgreich fortgeführt wurden auch die tiergestützten Begegnungen „Freunde auf 4 Pfoten“. Dazu besuchen speziell geschulte Mitarbeiter der Weilroder „Tierbrücke“ im zweiwöchigen Rhythmus die Patienten zweier Krankenstationen und sorgen mit ihren Vierbeinern für kuschelige Abwechslung. Die Begegnungen werden vom Freundeskreis vollständig mittels Spenden finanziert.

Popularität genießt die Kochgruppe „cook & chill“, an der sich einmal monatlich bis zu vier Patienten beteiligen. Diese bereiten unter Anleitung ein Mittagsmenü zu, das anschließend in gemütlicher Runde eingenommen wird. Die Aktivität bereitet auf ein selbständiges Leben zu Hause vor und fördert die Verantwortungsbereitschaft der Patienten sowie die Gruppen- und Konzentrationsfähigkeit. Ein „Stammtisch“ für ehemalige Patienten und eine Vorlese-Stunde für demenzkranke Menschen runden schließlich die Angebotspalette ab.

Zu den genannten Aktivitäten gesellten sich Veranstaltungen wie Barbecues, Feste an Weihnachts- und Osterfeiertagen, ein Neujahrsempfang für Patienten und Angehörige, die Stippvisite des Nikolaus in den Stationen sowie die seit 2011 stattfindende Aktion „Streichelzoo“. Bei der Veranstaltung, zu der mittlerweile auch zahlreiche Stammgäste aus der näheren Umgebung ins Waldkrankenhaus Köppern pilgern und dadurch automatisch in Kontakt mit Menschen mit psychischen Erkrankungen kommen, können im Klinikgelände Esel, Ziegen, Ponys und Hasen gestreichelt werden. Auf diese Weise wirbt der Freundeskreis für den Therapieansatz, Tiere verstärkt als Partner in die Behandlung von psychisch kranken Menschen einzubinden und gleichzeitig Entstigmatisierung voranzubringen.

Insgesamt belief sich die Zahl der Aktivitäten 2015 auf 262 Einzelveranstaltungen, bei denen die Freundeskreis-Mitglieder rund 1.700 ehrenamtliche Arbeitsstunden leisteten, zog Bednorz Bilanz. Im laufenden Jahr stehe die Verleihung der „Professor Emil Sioli-Ehrenmedaille“ an, außerdem müsse sich der Förderverein auf die Ausweitung seiner Aktivitäten in die zu errichtende Vitos Klinik Bad Homburg vorbereiten. Bekanntlich sollen vier von sechs Stationen des Vitos Waldkrankenhauses Köppern in die Kurstadt umziehen, wo sich der Freundeskreis trotz seiner Kritik an der Klinikverlagerung ebenfalls ehrenamtlich engagieren will. „Weil wir nur so unserer Verantwortung gerecht werden, die wir als Förderverein den psychisch kranken Menschen gegenüber eingegangen sind“, wie Bednorz sagte

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