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Die Mitglieder des Vereins Freundeskreis Waldkrankenhaus Köppern e.V. unterstützen ehrenamtlich Patienten im Waldkrankenhaus durch Ausrichtung von Aktivitäten für und mit den Patienten. Mit diesen Mitteln tragen wir zum Abbau von Vorurteilen gegenüber psychisch Kranken und suchtmittelabhängigen Menschen bei und fördern deren Integration in die Gesellschaft. Hier möchten wir mit Anderen in Kontakt treten!

Freundeskreis Waldkrankenhaus Köppern e.V.

Kompetent mit Menschen

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v.l.n.r: Damian Bednorz (1. Vorsitzender), Alfons Berger, Edelgard Gath, Prof. Dr. Ansgar Klimke, Peter Schuhrk, Joachim Hoffmann, Horst Burghardt (Bürgermeister)

Die ehrenamtlichen Patientenfürsprecher vertreten die Interessen der Patienten in den psychiatrischen Kliniken des Vitos-Konzerns und stehen ihnen mit Rat und Tat zur Seite. Mit ihrem Engagement stärken sie die Stellung von psychisch kranken Menschen und fördern deren Teilhabe. In Ausübung ihrer Tätigkeit stellen die Patientenfürsprecher unter Beweis, dass den Menschen außerhalb der Kliniken das Schicksal ihrer psychisch kranken Mitbürger nicht gleichgültig ist.

Edelgard Gath ist seit 2008 die amtierende Patientenfürsprecherin des Waldkrankenhauses Köppern und hat sich darüber hinaus weitere Verdienste erworben. So trat sie bereits 1988 der „Laienhilfe Miteinander“ bei und ist seitdem ehrenamtlich im „Second-Hand-Lädchen“ tätig. Darüber hinaus zählte Gath zu den Gründungsmitgliedern der „Initiative patientenorientierte Psychiatrie und Psychotherapie“ (IPPP).

Alfons Berger war bis 2013 stellvertretender Krankenpflegedirektor im Waldkrankenhaus Köppern und hat die Entwicklung der Frankfurter Abteilung „Klinik Bamberger Hof“ als erste Außenstelle einer Psychiatrie im Landeswohlfahrtsverband Hessen maßgeblich mitbestimmt. Ein weiteres bedeutendes Projekt, das Berger mitbegründet und entscheidend geprägt hat, ist die Reisefreizeit „Gast und Gastgeber“. Es bietet litauischen und deutschen Patienten sowie ihren Betreuern seit 2004 alljährlich die Möglichkeit, Land und Leute des jeweiligen Partnerlandes kennenzulernen. Dabei fördert das Projekt die Fähigkeit zur selbständigen Lebensführung und zum Umgang mit anderssprachigen Menschen. 

Seit sage und schreibe 30 Jahren Mitglied der Laienhilfe und an der Durchführung der Kaffeenachmittage beteiligt ist Joachim Hoffmann. Von 2000 bis Anfang 2008 übernahm Hoffmann außerdem das Amt des Patientenfürsprechers, das er umgehend mit Leben erfüllte. Er legte Wert auf regelmäßige Präsenz und sorgte für „Kummerkästen“ in allen Stationen, in denen die Patienten bis heute Beschwerden und Anregungen hinterlassen können. Auch die Teilnahme des Patientenfürsprechers an den Sitzungen der Klinikleitung geht auf Hoffmanns Vorschlag zurück. Er zählte darüber hinaus zu den Gründern der IPPP, die sich für die Interessen psychisch kranker Menschen und den Erhalt des Waldkrankenhauses am Standort Köppern stark macht.

Peter Schuhrk war bis 2003 Krankenpfleger im Waldkrankenhaus, wo er über seine dienstlichen Verpflichtungen hinaus Freizeitaktivitäten ins Leben rief. Damit legte er den Grundstein für das spätere Sozialzentrum, das er von 1992 an verantwortlich leitete. Zudem entwickelte Schuhrk das einstmals klinikinterne Sommerfest zu einem Stadtteilfest weiter, bei dem sich alljährlich Gesunde und Nicht-Gesunde begegnen und bestehende Vorteile abbauen können.

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