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Die Mitglieder des Vereins Freundeskreis Waldkrankenhaus Köppern e.V. unterstützen ehrenamtlich Patienten im Waldkrankenhaus durch Ausrichtung von Aktivitäten für und mit den Patienten. Mit diesen Mitteln tragen wir zum Abbau von Vorurteilen gegenüber psychisch Kranken und suchtmittelabhängigen Menschen bei und fördern deren Integration in die Gesellschaft. Hier möchten wir mit Anderen in Kontakt treten!

Freundeskreis Waldkrankenhaus Köppern e.V.

Kompetent mit Menschen

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Open Office

Seit August 2010 existiert das Dauer-Erfolgsprojekt, das Internet-Cafe „OpenOffice“. Das Projekt ist Vitos-weit einzigartig und dient bereits als Vorbild für ähnliche Einrichtungen in anderen psychiatrischen Kliniken. Im Internet-Cafe können die Patienten drei Mal wöchentlich an insgesamt 5 Arbeitsplätzen online und in Eigenverantwortung persönliche Angelegenheiten erledigen, Behördenangelegenheiten regeln, Informationen über nachstationäre Behandlungs- und Therapieeinrichtungen abfragen und weitere Weichen für ihren künftigen Lebensweg stellen, zum Beispiel im Zusammenhang mit der Wohnungs- oder Jobsuche. Außerdem können sie Kontakte zu Familie und Freunden aufrechterhalten und sogar neue knüpfen. Allein 2013 haben rund 1.000 Patienten das „OpenOffice“ genutzt.


Montag 14.30 bis 18.00 Uhr

Mittwoch 10.00 bis 13.30 Uhr

Freitag 16.00 bis 18.00 Uhr

Sonntag 15.00 bis 17.00 Uhr

 

 

Freunde auf 4 Pfoten

Ebenfalls 2010 starteten die tiergestützten Begegnungen unter dem Motto „Freunde auf 4 Pfoten“. In Zusammenarbeit mit der „tierbrücke“ Weilrod konzentrierte sich der wohltuende Einsatz von Hunden und Kaninchen zunächst auf die Patienten der Demenzstation, bis das Projekt Mitte 2012 auf eine weitere, eine psychiatrische Station ausgedehnt werden konnte. Die Besuche erfolgen im 2-wöchentlichen Rhythmus, so dass pro Monat zwischen 4 und 6 Tierbesuche stattfinden.

 

LeseFreunde

Die „LeseFreunde“ wurden 2009 für die Patienten der Demenzstation aus der Taufe gehoben: Jeden Samstag gestaltet ein Mitglied des Freundeskreises eine Vorlesestunde, in der auch gesungen wird. Spaziergänge und Besuche der Cafeteria stehen ebenfalls auf dem Programm.

 

Stammtisch mit Heike

Bewusst niedrigschwellig konzipiert ist das Angebot „Stammtisch mit Heike“, das seit 2012 immer sonntags in die Cafeteria zu Kaffee und Kuchen einlädt. Die Aktivität dient dazu, ehemaligen Patienten den Kontakt untereinander zu ermöglichen, aber auch dazu, die Bindung der „Ehemaligen“ zu „ihrem“ Waldkrankenhaus nicht gänzlich zu kappen. Beides schafft Sicherheit für die Patienten und verhilft ihnen im Falle einer Wiedererkrankung dazu, sich leichter in „vertraute Hände“ zu begeben und damit rechtzeitig fachliche Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Heike Erhardts Freundeskreis-Projekt „Stammtisch mit Heike“ mit dem Bad Homburger Gesundheitsengel ausgezeichnet

 

 

cook & chill

Der jüngste Spross des Freundeskreis ist die Aktivität „cook & chill“, die sich vorrangig an die Patienten der Stationen wendet. Es handelt sich um eine Kochgruppe, in der einerseits Alltagsfähigkeiten wie beispielsweise Kochen, Einkaufen oder das sparsame Haushalten trainiert werden, in der aber andererseits auch das „Miteinander“ Groß geschrieben wird. Für letzteres steht der Begriff „chill“, der sich nicht auf eine spezielle Zubereitungsmethode von Speisen bezieht, sondern auf das anschließende gesellige Essen in angenehmer Runde. „Chill“ leitet sich aus dem Englischen ab und bedeutet so viel wie „sich entspannen“ - in der Jugendsprache schlicht „chillen“.

 

 

Zusätzlich zu den genannten regelmäßigen Aktivitäten gibt es Barbecue-Nachmittage und einen Neujahrsempfang. Darüber hinaus besuchen der Freundeskreis-Nikolaus und sein Knecht Ruprecht alljährlich sämtliche Patienten im Waldkrankenhaus, und der Verein lädt einmal im Jahr zu einem Streichelzoo ein, den auch Familien aus der Umgebung mitsamt Kinderschar besuchen. Der Freundeskreis nimmt – soweit zeitlich möglich -an den Treffen der Psychosozialen Arbeitsgemeinschaft PSAG teil, ist Partner der Kulturloge Hochtaunus und der Ehrenamtsagentur Usinger Land und arbeitet eng und vertrauensvoll mit der Laienhilfe Miteinander zusammen.

 

Professor-Emil-Sioli-Ehrenmedaille

Außerdem hat der Freundeskreis mit der „Professor-Emil-Sioli-Ehrenmedaille“ einen eigenen Psychiatrie-Preis geschaffen und 2012 zum ersten Mal verliehen. Mit der Auszeichnung werden alle zwei Jahre Organisationen oder Einzelpersonen gewürdigt, die sich um die Integration von psychisch kranken oder suchtmittelabhängigen Menschen verdient gemacht haben oder sich anderweitig in herausragender Weise für die Belange von psychisch Kranken einsetzen. Darüber hinaus erinnert der Verein damit an den Gründer des Waldkrankenhauses Köppern, Professor Emil Sioli, der mit seinen wegweisenden Behandlungsansätzen zu den fortschrittlichen Psychiatern seiner Zeit zählte. Sioli verwahrte seine Patienten nicht einfach, sondern bot ihnen eine optimale psychiatrische Behandlung. Vor allem aber fühlte sich der Psychiater seinen Patienten als Mensch verbunden.

Professor-Emil-Sioli-Ehrenmedaille

Psychiatrie-Preis „Professor Emil Sioli-Ehrenmedaille“ an verdiente Persönlichkeiten verliehen

 

   
   
   

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